Die Geschichte

GREEN entstand im Jahre 1975 aus der Studentenband Roaring Sixties, damals eine der ersten Bands, die im professionellen Rahmen Stücke coverte und damit vor allem auf den Unifeten in der gesamten Republik zu hören war. 

 

GREEN wurde in ihrer Heimatstadt Hagen schnell zu einer der angesagtesten Bands und zum Vorbild für viele junger Hagener Musiker, die dann Anfang der 80er den Hagener Bandboom auslösten. Sie waren die Lokalmatadoren, die jeden Saal füllten und zum Kochen brachten.

 


So waren nicht nur Nena oder Inga Humpe bei ihren Auftritten im Publikum zu sehen, sondern auch die Musiker von Extrabreit und den Ramblers, deren Sänger Hartwig Masuch auch der erste Greenmanager wurde.

 

Doch dann passierte das, was wohl kommen musste:

GREEN war gerade dabei seine erste LP mit eigenen Titeln aufzunehmen, als Sänger, Bassist und Frontmann Milla Kapolke ein Angebot von GROBSCHNITT bekam und zu der Band wechselte, die schon damals zu den erfolgreichsten deutschen Rockgruppen zählte. GREEN löste sich zwangsläufig auf.

Gitarrist Michael“Maus“ Munder gab ein kurzes Gastspiel bei Nenas damaliger Band STRIPES.

Gitarrist Bubi Hönig ging zu der damals sehr angesagten Hardrockband FAITHFUL BREATH und landete schließlich bei EXTRABREIT.

 

Schlagzeuger Fox spielte zunächst bei der Pee Wee Bluesgang und gab dann ein kurzes Gastspiel in der Band von Drafi Deutscher. Keyboarder Sugar Lindemann war in verschiedenen Lokalbands aktiv und spielte 1989 auf der „Last Party“ Tour bei GROBSCHNITT.  

  

 

 

 

 

 

Nach einigen überaus erfolgreichen fast kultischen Abschiedskonzerten konnte man die Band immer mal wieder in unterschiedlichen Besetzungen bei sporadischen Gastspielen erleben.

Die derzeitige Besetzung spielt nun schon seit vielen Jahren wieder zusammen und hat viele erfogreiche Auftritte absolviert.
 
 
 
 
 

Green: Kommentar von Milla Kapolke

GREEN ist seit jeher für alle an dieser Band beteiligten Musiker ein ganz besonderes Projekt gewesen. GREEN war immer “die ganz andere Band”, man musste niemandem etwas beweisen, wir machten immer nur das, was uns Spaß machte. Und so ist es auch heute noch. Die Atmosphäre in der Gruppe war immer etwas Besonderes, die “Chemie” stimmt, wir hatten und haben sowohl menschlich als auch musikalisch die gleiche Wellenlänge. Wir spielen einfach unsere Lieblingsstücke von unseren Lieblingsbands und das macht wahnsinnig Spaß und ist zudem jedesmal eine spannende Erfahrung. Wenn jemand ein Stück vorschlägt, kann er sicher sein, dass die anderen begeistert reagieren, ob es sich um Pink Floyds “Brain Damage”, Springsteens “Born to Run”, Gabriels “Solsbury Hill” oder “Tin Soldier” von den Small Faces handelt. Wir haben immer große Lust auch die verrücktesten Stücke miteinander auszuprobieren und sind dann im Übungsraum oft so begeistert, dass wir gar kein Ende finden.

Mit GREEN aufzutreten, ist dann noch einmal etwas ganz Besonderes und nur, wer die Band schon einmal live erlebt hat, weiß, was ich meine. Wir haben unheimlichen Spaß daran gemeinsam zu spielen, freuen uns wochenlang auf unsere leider viel zu seltenen Auftritte und geben uns, was Atmosphäre und Bühnenausstattung betrifft, immer besonders viel Mühe. Und ich denke, dass die Zuschauer das mitbekommen, es herrscht seit jeher ein einzigartiges Verhältnis von Publikum und Band, und die Stimmung spiegelt das jedes Mal wieder. GREEN ist keine Coverband, die Stimmung machen will, wir sind die Songs, die wir spielen und wir spielen nur Songs, die wir auch sein können. GREEN ist quasi ein Familienunternehmen. Tattvas und meine Familie leben seit Jahren in einer WG, in der auch Bubi früher gewohnt hat, mit Rolf bin ich seit vielen Jahren befreundet und Michael Rolke ist ein alter Kumpel aus der Hagener Rockszene.

Ich bin dankbar, dass ich in einer so tollen Band spielen kann.

Bubi ist ein Supergitarrist, Rolf ein Drummer mit einer wahnsinnigen Power und Energie, Tattva spielt mit viel Gefühl und gibt uns den Rückhalt und Michael zaubert als Multiinstrumentalist alle Sounds, die wir uns vorstellen.

Eine Band, in der man gerne spielt, ist immer ein Geschenk; so etwas kann man nicht kaufen, hat Paul McCartney mal gesagt. Da hat er Recht und ich freue mich schon auf unseren nächsten Auftritt.